[Übersicht] Musikplayer für Windows

Standardmässig hat jeder Windows Nutzer den Windows Media Player als Audioabspielgerät auf seinem PC installiert. Für die meisten Zwecke ist dieser “Player” auf jeden Fall ausreichend. Besitzt man jedoch eine etwas größere Musiksammlung, so sollte das Abspielprogramm auf jeden Fall eine Bibliothek mit Suchfunktion besitzen.

Ärgerlich wird es, wenn man hunderte oder vielleicht tausende (bei heutigen Preisen doch eher selten) Musikdaten auf seinem PC hat. Schnell Lied X suchen, kann da mit einem Standardmusikabspieler ohne Datenbank schnell zu einem großen Aufwand werden. Winamp war und ist einer der beliebtesten Player, welcher eine ausgezeichnete Bibliotheksfunktion dem Nutzer anbietet. Neben Winamp gibt es aber noch einige andere…

 

Winamp

winamp-ui-standard

 

Mit Erweiterungen (“Plugins”) kann man Winamp so gut wie alles machen. Interessant sind auch Skins (Benutzeroberfläche in einem anderen Design). AOLs Winamp steht kostenfrei unter www.winamp.com zum Herunterladen bereit.  Das Bild oben zeigt die Standardoberfläche.

winamp-ui-playlist

 

Die Musikabpielliste (“Playlist”) kann man mit einem Tastaturbefehl schnell und einfach aufrufen. Natürlich lassen sich sämtliche Zusatzfenster von Winamp in der Höhe und Breite anpassen.

 

Nun aber das wichtigste: Die Mediendatenbank, auch Bibliothek genannt:

winamp-ui-library

 

Hier kann man dank der Suchfunktion (bzw. Sortierfunktion) wirklich jedes Lied auf seinem PC schnell und einfach finden. Zudem gibt es Hintergrundinformationen zum aktuell abgespielten Lied und optional als Erweiterung auch einen eingeblendeten Liedtext (“Lyrics”).

 

 

Songbird

songbird-ui

 

Auch die Oberfläche von Songbird (www.getsongbird.com) kann sich sehen lassen. Leider gibt es (noch) nicht so viele “Skins”, wie bei Winamp, doch vielleicht braucht man diese auch gar nicht.  Genau wie bei Winamp kann Musikabspiellisten (“Playlists”) erstellen und Hintergrundinformationen über die Lieder abrufen:

 

Im Gegensatz zu Winamp benötigt Songbird jedoch ein ziemlich gutes PC-System um vernünftig zu laufen. 512 MB werden lt. Hersteller an Arbeitsspeicher empfohlen. Im Test verbrauchte Songbird fast doppelten so viel Speicher wie Winamp. Wer ein aktuelles Computersystem benutzt, sollte aber keine Probleme bekommen.

 

 

MediaMonkey

mediamoney-itunes-ui

 

MediaMonkey (www.mediamonkey.com) hat standardmässig eine augenfeindliche Optik. Glücklicherweise gibt es auch bei diesem Medienplayer die Möglichkeit, durch Skins die Optik zu verbessern. Das ist auch zwingend erforderlich. Die Abbildung oben zeigt daher das Skin iTunes 7.  In älteren Versionen von MediaMonkey war es sogar möglich Winamp-Skins zu nutzen. Dieses ist jedoch mit aktuellen Versionen von MediaMonkey leider nicht mehr möglich.

Hat man sich für ein Design entschieden, so kann es auch schon losgehen. MediaMonkey bietet den gleichen Funktionsumfang wie Songbird oder aber Winamp. Der Speicherverbrauch ist “akzeptabel”.  Sehr gut gemacht sind die Tagging-Funktionen. Unter tagging versteht man bei MediaMonkey die Beschriftung der Musikdateien:

Musikstück(e) auswählen, STRG+L drücken und schon öffnet sich das neue “Auto-Tag from Web”-Fenster. Nun beginnt die automatische Suche nach dem Album und kurz darauf erscheint das entsprechende Album mit Titelangaben und letztendlich einem Cover:

mediamonkey-tagging-web

 

Nun nur noch abspeichern (das Cover wird auf Wunsch auch direkt in die MP3-Datei geschrieben) und schon wird beim nächsten Abspielen das Cover auf Wunsch angezeigt. Wer mag, kann natürlich auch ausschliesslich nur Cover in der Oberfläche anzeigen lassen.

Als Erweiterung bietet sich MiniLyrics an:

mediamonkey-minilyrics

 

So wird synchron zum Gesang die passende Textzeile eingeblendet. MiniLyrics ist auch mit anderen nahmhaften Programmen kompatibel, so dass man nicht zwingend MediaMonkey nutzen muss.

 

VLC

Der beliebte Player VLC wurde nicht in diese Übersicht aufgenommen, da diese Software keine Bibliotheksfunktion bietet. Fatal für jede grössere Musiksammlung.

 

iTunes

zu iTunes muss man nichts schreiben. Die Software und die Speicherprobleme kennt wohl jeder. iTunes ist ideal für den Musikkauf und das anschliessende Abspielen… doch als reiner Audioplayer sollte man eventuell doch eine Alternativsoftware wählen.


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