Aktueller Medienbericht: Ist Facebook unsicher?

Von der Stiftung Warentest wurde laut Medienberichten ein ausführlicher Test aktuell angesagter Sozialer Netzwerke durchgeführt. Schwerpunkt: Datenschutz. Laut diesem Test haben die US-amerikanischen Anbieter Facebook, LinkedIn und MySpace am schlechtesten abgeschnitten. Testsieger waren die deutschen VZ-Netzwerke, welche erst kürzlich eher negativ aufgefallen waren.

Man muss solche Tests immer sehr kritisch sehen und auch das Kleingedruckte lesen. Als Vermerk gibt es beispielsweise beim Testverlierer Facebook den Hinweis, dass eine Sicherheitsprüfung verweigert wurde. Was genau ist die Sicherheitsprüfung muss man sich nun fragen.

 

Auf test.de wird man fündig:

 

“[…] um herauszufinden ob Nutzerdaten ausreichend gegen Angriffe von außen geschützt sind, haben die Tester versucht, in die Computersysteme der Anbieter einzudringen…”

 

Facebook (genau wie LinkedIn und MySpace) hat seine Zustimmung für diesen “Hackangriff” jedoch verweigert. Das wurde dann als Grund genommen, den Anbieter abzuwerten. 

 

Ist Facebook nun wirklich so schlecht, wie es in den Medien berichtet wird?

Um diese Frage zu beantworten, muss man schlecht erstmal genauer definieren. Wenn schlecht bedeutet, dass die Datenschutzeinstellungen sehr versteckt sind, dann ist Facebook mit Sicherheit schlecht. Findet man jedoch die Datenschutzeinstellungen, so bieten diese weit mehr Spielraum als bei anderen Netzwerken.

 

Hier einige Tipps um Facebook “sicherer” zu machen:

 

Profilsichtbarkeit

imprivacyUnter Privacy  haben Sie Möglichkeit die Sichtbarkeit Ihres Profiles zu verändern. Vor Monaten war es standardmässig möglich, das gesamte Profil einzusehen. Wie es aktuell bei Ihnen ist, erfahren Sie unter o.g. Adresse.  Unter http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&section=contact kann man die Kontakteinstellungen verändern. Wollen Sie wirklich, dass jeder Ihre Handynummer sehen kann? Und was ist mit Ihrer E-Mail Adresse? Und ganz wichtig ist die Suchfunktion bei Facebook. Unter http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&section=search legen Sie fest, ob Sie überhaupt gefunden werden wollen über die Facebook-interne Suche.

 

 

Achten Sie darauf, WAS Sie veröffentlichen

Viele Nutzer haben ein Profil für private und geschäftliche Kontakte. Was bei anderen Netzwerken so gar nicht passt, ist bei Facebook aber kein Problem, denn kann man festlegen wer denn die Nachricht lesen kann. Seine Partyfotos kann man also gezielt nur einzelnen Personen freigeben und wichtige geschäftliche Nachrichten (wenn man diese denn in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen will), kann man ebenso nur mit den Geschäftskontakten teilen.

 

wallnewentry onlyfriends hidefrom

 

 

Weitergabe oder gar Weiterverkauf der Daten

Auch wenn es einige Anbieter ausschliessen, sollte man davon ausgehen, dass die persönlichen Daten weiterverkauft werden. Daher sollte man niemals sensible Daten ins Internet stellen.


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